Christoph Bollhorst

NEULICH ...

IN DER WOHNGRUPPE

Satirisches aus dem Jugendhilfe-Alltag

Geleitwort von Dr. Rolf Kötterheinrich - Vorstand der IFI STIFTUNG:

"Satire und Jugendhilfe? Eine seltsame Melange. Jugendhilfe ist doch zutiefst ernst. Diese Krisen, diese Probleme – darf man darüber lachen?
Satirisches aus der Jugendhilfe war mir in dieser Form bislang unbekannt. Und ich gebe zu, des Öfteren ist mir beim Lesen dieser Geschichten das Lachen im Halse stecken geblieben. Christoph Bollhorst, du hast so manches Mal hoffnungslos übertrieben! Aber dann kommen Momente, in denen du so behutsam das alltägliche Geschehen steigerst, dass sich Erkennen und Zustimmung einschleichen. Ja genau, so ist das in einer Wohngruppe! Wenn du die Grenze zur Groteske überschreitest, dann sanft, ohne dass wir es merken. Und verstört fragen wir uns: Na, jetzt übertreibt er aber, oder? Das kann doch gar nicht sein!


Wie du die Kinder und Jugendlichen in ihren oftmals neuen und überzeichneten Rollen beschreibst oder sie alte Rollenerwartungen erfüllen lässt, zeugt zwischen den Zeilen von einer großen Liebe zu ihnen. Und: Du machst so manche Hilflosigkeit der Mitarbeitenden menschlich. Wie überhaupt in diesen Geschichten alles, was wirklich ernst ist, etwas leichter wird, indem wir darüber lachen können.
Insofern, lieber Christoph Bollhorst, gebührt dir ein großer Dank für 53 Mal Leichtigkeit, 53 Mal Erfrischung, 53 Mal Liebe statt Zynismus – und für die Erfindung eines neuen Genres."

  

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